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Ich hasse Pendeln

Wieder einmal in Zürich. Ich bin viel zu oft in Zürich. Für das ich 2,5 Jahre hier gelebt habe, kann ich dieser Stadt echt nichts mehr abgewinnen. Aber beginnen wir doch von vorne. Heute früh ca 2h vor beginn meines Meetings bin ich bereits auf dem Zug, da ich in Olten fast 30 Minuten auf Anschluss warten muss. Mal abgesehen davon, dass ich keinen Sitzplatz hatte, da der Zug komplett überfüllt war, durfte ich auch noch ein schreiendes Kind ertragen. Gnah ich hasse Pendeln. Nach dem Meeting natürlich der selbe Blödsinn – Mittagszeit. Ich sitze gerade in dem Zug nachhause. Es handelt sich tatsächlich um einen Zug, auch wenn mein Gehirn sich nicht so ganz sicher ist. Wenns nach meiner Nase geht handelt es sich nämlich um einen Coworkingspace von nem Fitnessstudio, einer Parfümerie und einem chinesischen Schnellimbiss. Ich bereue es gerade Nichtraucher zu sein und mich diesem Geruchspendant zu einem schlechten B-Movie hingeben zu dürfen. Hätte ich Sharknado einen Geruch zuordnen müssen, diese Mischung aus der Dame die im Parfüm gebadet hat, dem Herrn welcher dringend duschen sollte, und der Gruppe direkt hinter mir, die beim Chinesen Essen to go gehohlt hat, weil man im Zug ja so gut essen kann, es wäre dieser.

Zum Glück Pendle ich nicht mehr so oft.

und meines Erachtens dürfte es noch seltener sein.

Ich hasse Pendeln.

M

Veröffentlicht in Uncategorized

Ein Kommentar

  1. Hallo
    Kann dich gut verstehen, ich bin einige Jahre tagtäglich gependelt und ich habe scheinbar solche Leute angezogen, meistens setzten sich stark parfümierte Tussis zu mir. Eine stank so extrem das ich in jeder Station das Fenster aufriss und nach Luft schnappte (wollte mich nicht umsetzen – mein Stammplatz und einer der wenigen sicheren im Zug, wo man zwischen den Sitzlehnen nicht durchgreifen konnte) Die Dame wollte mir ein Hustenzuckerl anbieten – ichsagte das ich eine Parfümallergie habe. Sie hat mich beschimpft und isch weggesetzt (wohlgemerkt der Zug war fastleer und sie wollte scheinbar schlafen und brauchte wem der auf ihre Sache naufpasste (ich guckte DVDs)

    Bin froh das ich mit dem Auto in die Arbeit fahre – ich habe pendeln gehasst. Ich denke hätte ich noch länger mit dem Zug tagtäglich fahren müssen – wäre ich wahrscheinlich durchgedreht *g*

    Interessant war, als ich im Juli in Schweden auf Urlaub war, ich bin ja da jeden Tag mit dem Zug in die Stadt gefahren – auch zu Zeiten wo viele Pendler gefahren sind – da ißt keiner was im Zug (vielleicht trinkt wer einen Kaffee) Keine Füße auf den Sitzen – keiner telefoniert lauthals herum oder hört laut Musik. Sitze weden nicht mit Taschen blockiert,… Fühlte mich wie in einer anderen Welt.

    Grüße Sandra

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