Welche KI-Tools es gibt, was sie können — und welches du wann einsetzen solltest.
Es gibt mittlerweile Dutzende KI-Assistenten — aber vier Plattformen dominieren den Markt. Jede hat ihre Stärken:
ChatGPT ist das bekannteste KI-Tool und bietet das grösste Plugin-Ökosystem. Mit GPT-5 als neuestem Modell ist es extrem vielseitig. Gut für: allgemeine Aufgaben, kreatives Schreiben, Code-Generierung und alles, wo du ein breites Spektrum abdecken willst.
Claude glänzt bei langen Dokumenten, nuanciertem Schreiben und Code. Mit einem riesigen Kontext-Fenster kannst du ganze Bücher oder Codebases analysieren lassen. Opus 4 ist das Spitzenmodell für komplexe, mehrstufige Aufgaben.
Gemini bietet 1M+ Token Kontext und eine tiefe Integration mit Google Workspace (Docs, Sheets, Gmail). Wenn du bereits im Google-Ökosystem arbeitest, ist Gemini die naheliegende Wahl.
Copilot ist direkt in Word, Excel, PowerPoint und Teams integriert. Für Unternehmen, die voll auf Microsoft setzen, ist es das produktivste Tool — weil es dort arbeitet, wo du sowieso bist.
Es gibt kein "bestes" Tool. Über 80% der Unternehmen nutzen mittlerweile 3+ verschiedene Modelle gleichzeitig. Der Trick ist, das richtige Tool für die richtige Aufgabe zu wählen.
Neben den grossen Vier gibt es spezialisierte Tools, die in ihrem Bereich oft besser sind als die Allrounder:
Perplexity ist eine KI-Suchmaschine, die automatisch Quellenangaben liefert und in Echtzeit das Web durchsucht. Perfekt, wenn du verlässliche, aktuelle Informationen brauchst — nicht nur plausibel klingende Antworten.
NotebookLM verwandelt deine Dokumente in interaktive Notebooks. Du lädst PDFs, Texte oder Webseiten hoch und kannst sie gezielt befragen. Besonders cool: automatische Audio-Zusammenfassungen deiner Dokumente.
Für visuelle Inhalte sind Midjourney und DALL-E die erste Wahl. Von Konzeptgrafiken über Illustrationen bis zu Social-Media-Bildern — diese Tools erzeugen Bilder aus Textbeschreibungen.
ElevenLabs erzeugt natürlich klingende Stimmen und Audio. Ideal für Voiceovers, Podcasts oder Erklärvideos — in dutzenden Sprachen und Stimmen.
Statt stundenlang Slides zu basteln: Gamma und Beautiful.ai generieren professionelle Präsentationen aus deinen Inhalten. Du gibst den Text, die KI macht das Design.
Hier eine praktische Übersicht, welches Tool sich für welche Aufgabe am besten eignet:
Fast alle KI-Tools bieten eine kostenlose Version an — aber die hat Grenzen. Hier ein Überblick, was du gratis bekommst und was die Bezahlversion drauflegt:
Die meisten kostenlosen Versionen sind stark limitiert: kleinere Modelle, weniger Nachrichten pro Tag, kein Zugriff auf die neuesten Features und kürzerer Kontext. Für gelegentliche Nutzung reicht das oft — für tägliche Arbeit stösst du schnell an Grenzen.
Was du kostenlos bekommst: Zugang zu Basis-Modellen, begrenzte Nachrichten pro Tag, grundlegende Funktionen.
Was Bezahlversionen bieten: Zugang zu den stärksten Modellen (GPT-5, Opus 4, Gemini Ultra), mehr Kontext, Plugins und Integrationen, schnellere Antworten, Priorität bei hoher Nachfrage.
Starte kostenlos, upgrade wenn du merkst, dass du regelmässig an Grenzen stösst. Die meisten Bezahlpläne liegen bei ca. 20 CHF/Monat — das lohnt sich schnell, wenn du die Tools täglich nutzt.
Welches Tool eignet sich am besten für Recherche mit automatischen Quellenangaben?
Was ist der grösste Vorteil von Claude gegenüber anderen Modellen?